Pay-Per-Click Marketing

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1. Was ist Pay-Per-Click Marketing?

Frei aus dem Englischen übersetzt bedeutet Pay-Per-Click Marketing (kurz PPC Marketing) Bezahlung für Klicks. Mit anderen Worten kaufst du mit PPC Werbung Traffic für deine eigene Webseite ein, in dem du Anzeigen (Bild, Video, Text oder Mischform) deiner entsprechenden Zielgruppe präsentierst. Klicken nun interessierte NutzerInnen auf deine Anzeige, dann wird ein monetärer Beitrag an das Werbenetzwerk fällig, in dem du deine Anzeigen ausspielst. Dabei steht PPC im Online Marketing mittlerweile als Synonym für alle Modelle, bei denen zur Reichweitegenerierung oder Trafficsteuerung Geld fließt. Das muss nicht zwangsläufig bei einem Klick der Fall sein, könnte z.B. im Displaynetzwerk auch eine gewisse Anzahl an Werbeeinblendungen sein. PPC Marketing gibt für fast alle Social Media Kanäle und Suchmaschinen. Während die organische Suchmaschinenoptimierung und Reichweitenentwicklung immer eine gewisse Anlaufphase benötigen, sind Pay-Per-Click Anzeigen sofort sichtbar an der Zielgruppe.

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2. Wie funktioniert Pay-Per-Click Marketing?

Im Pay-Per-Click Marketing werden in Google Ads, Facebook Ads und Co. Kampagnen mit entsprechenden Anzeigen erstellt. Man hinterlegt das gewüschte Tagesbudget (oder Laufzeitbudget) und sucht die für sich passenden Zielgruppen aus, die die Anzeigen ausgespielt bekommen sollen.

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Torsten

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Diese Zielgruppen können auf Interessen, vorherigen Interaktionen mit deiner Website oder speziellen Suchbegriffen basieren. Die meisten Werbenetzwerke vergeben die Anzeigenposition in einem Auktionsprinzip. Dieses gewichtet mehrere Faktoren wie Budget, Qualität, Konkurrenz, Kampagnenziel oder Gebot (maximaler Klickpreis, den du bereit bist, zu zahlen) zu einem Anzeigenrang und spielt auf dieser Basis deine Anzeigen aus. Neben allen monetären Voraussetzungen spielt die jeweilige Anzeigenqualität eine große Rolle. Je qualitativer die Netzwerkalgorithmen deine Anzeigen bewerten, desto (relativ) niedriger ist in der Regel der zu zahlende Klickpreis.

Der Klickstream Tipp
Den Großteil der Fachdispziplin Pay-Per-Click Marketing nimmt nicht die anfängliche Kampagnen- und Anzeigenerstellung, sondern die datenbasierte Optimierung dieser Kampagnen in Anspruch. Mit korrekt implementiertem Tracking bist du in der Lage, Geschlechter, Standorte, Tageszeiten oder Geräte auszuwerten und auf Basis dieser Performancedaten deine Kampagnen zu tweaken. Erst mit den Erkenntnissen aus diesen Auswertungen können deine Kampagnen ihr volles Potenzial ausschöpfen. Sei dir deshalb bewusst, dass die entstehenden Kosten dieser Datenmenge immer als eine Art Lehrgeld entrichtet werden und die wenigsten PPC Kampagnen von Beginn an die gewünschten Zahlen mitsichbringen.

3. Was sind die Vorteile von Pay-Per-Click-Marketing?

PPC Marketing als konträre Dispziplin zur Suchmaschinenoptimering hat für dich mehrere Vorteile. Es bedarf keiner Anlaufphase wie im SEO, denn mit der Liveschaltung deiner Kampagnen erreichst du deine Zielgruppe unmittelbar ohne Zeitverzug. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Kostenkontrolle. Du kannst einen unmittelbaren Bezug zwischen eingesetzen Kosten und damit erzielten Erfolgen herstellen und musst nicht mehrere Wochen warten, bis sich organische Rankings bilden. Darüber hinaus kann bezahlter Traffic (sofern er auch eng die UserInnen bespielt, die Interesse an deinen Leistungen oder Produkten haben) einen zügigen Indikator geben, wie deine Website und deren Inhalt angenommen wird. Bei regelmäßiger Anzeigenschaltung haben Pay-Per-Click Kampagnen auch einen brandbildenden Effekt auf deine Website – selbst dann, wenn die Anzeige zwar gezeigt, aber gar nicht geklickt wird. Zusätzlich hast du gegenüber SEO, das sich in der Reichweite nur auf Suchmaschinen beschränkt, den Vorteil, dass du in den (Display-) Werbenetzwerken von Social Media anderen Webseiten NutzerInnen erreichen kannst.

Vorteile
sofortige Sichtbarkeit
enge Kosten- und Ergebniskontrolle
brandbildender Effekt
hohe Reichweite

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3. Was sind die Nachteile von Pay-Per-Click-Marketing?

Es wäre jetzt einfach zu sagen, Pay-Per-Click Marketing kostet Geld. Denn auch jede andere Online Marketing Disziplin kostet in der professionellen Betreuung Geld. Nicht bestreiten lässt sich aber, dass durch die zusätzlichen Klickkosten dauerhafte Kostenströme enstehen, um den fortwährenden Umsatz oder Lead-Strom im PPC Kanal aufrecht zu erhalten. Zudem ergibt sich eine gewisse Abhängigkeit vom jeweiligen PPC Kanal. Denn wenn du dich nach einer bestimmten Zeit wieder dagegen entscheidest, überlässt du dort das Feld der Konkurrenz, die widerum Marke aufbaut und deine potenziellen Umsätze und Leads abschöpft. Außerdem wissen Google und Co. natürlich um die Konkurrenz deiner Leistung und seit Jahren ist ein Anstieg der durchschnittlichen CPCs zu beobachten. Wenn du nun selbst eine Online Marketing Agentur bist und auf dieses Keyword gehst, zahlst du obleich sehr guter Qualitätsfaktoren auf Google schnell mal an die 10 Euro pro Klick, während du in anderen Leistungs- oder Produktbranchen mit 20 Cents pro Klick vergleichsweise günstig Traffic einkaufen kannst. Wir empfehlen dir vorher eine CPC Schätzung des Keyword Planers in Google Ads, damit du entsprechend eine grobe Kostenrechnung aufstellen kannst.

Nachteile
fortwährende Kosten
Co-Abhängigkeit vom PPC Kanal
je nach Branche & Konkurrenz unterschiedlich hohe Basis CPCs

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Weiterführende Beiträge zum Thema Pay-Per-Click Marketing:

Cost-Per-Click (CPC)
Cost-Per-Acquisition (CPA)
Google Ads
Facebook Ads
Return On Ad Spend (ROAS)

Nachrichten & Insights aus der Online Marketing Szene:

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